Die Niagarafälle oder auch Viel Lärm um nichts

Die letzte Etappe unserer Kanada-Tour war erreicht und als krönenden Abschluss freuten wir uns auf ein ganz besonderes Naturspektakel: die Niagara-Fälle
Doch je näher wir kamen, umso größer wurde unsere Enttäuschung und umso mehr merkten wir, wie naiv wir doch gewesen waren. Wir waren in der Erwartung aufgebrochen, Zeugen eines idyllischen Naturschauspiels zu werden.
But this is Amerika!!
Was man auf den meisten Touristenfotos nicht erkennen kann, ist die ätzend erschlagende und absolut unpassende Skyline im Rücken des Fotographen. Diese bildet einen wirklich unangemehmen Kontrast (Mona: „oh man, wenn ich zu Hause davon berichte werden alle mit mir schimpfen, weil sie glauben ich wüsste die Wunder der Natur nicht zu schätzen“)
Trotzdem wollten wir es uns nicht entgehen lassen uns die ganze Sache mal von unten aus anzuschauen und so bezahlten  wir für die Fahrt an den Fuß der Fälle.
Dort unten sorgten das einschüchternde Donnern des Wassers und die veränderte Perspektive dafür, dass wir ihn dann wiederfanden, den Respekt für die Kraft der Natur.
Wie ich später durch meine Großtante erfuhr, war die natürliche Idylle die wir suchten wohl garnicht so weit entfernt. Wir hätten nur das kleine Örtchen Niagara-on-the-Lake besuchen müssen. Aber das sind halt manchmal die Dinge, die einem entgehen, wenn man bei einer solchen Tour auf Geschwindigkeit setzt.

Mein PERSÖNLICHES Fazit:
Es war schön die Niagara Fälle gesehen zu haben, aber ich bin sehr froh, dass wir deshalb nicht extra einen riesen Umweg gemacht haben…

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