Ich habe keine Ziele, zumindest fühlt es sich so an. Dafür benutze ich aber auch selten bis nie das Wort „eines Tages“.
Es gibt sie schon, diese lang gehegten Träume, wie zum Beispiel das Island-Hopping von Trinidad & Tobago aus in Richtung Kuba. Trotzdem spreche ich auch hier nicht von „eines Tages“.
Sollte ich morgen sterben, dann ist es auch ok. In meiner Vorstellung vom Tod, gibt es dann kein Bereuen mehr. Ja und wenn ich nicht sterbe, dann werde ich es noch machen. „Zur richtigen Zeit“ und nicht „Eines Tages“.
Dann gibt es da noch diese anderen Ziele. Ziele, die ermöglichen, dass danach bestimmte Wünsche und neue Ziele greifbar und erreichbar werden. Sie sind so etwas wie Etappen und motivieren uns weiter in Bewegung zu bleiben.
Weil ich ein großer Fan vom Dreiklang bin, fehlt mir hier noch etwas. Ich werde nun kurz pausieren und nachdenken. Zeit vergehen lassen ohne ein Ziel zu erreichen und im besten Fall ohne zu sterben.
Es hat nicht mal die kurze Fahrt von Haltestelle Schanz bis Haltestelle West gedauert. Quasi auf Höhe vom Audimax, da kam mir eine Idee in den Sinn, die so ernüchternd und einfach ist, dass ich sie für gut befinde.
Die dritte Art von Zielen, das sind die, die uns von anderen auferlegt werden, die wir irgendwann als die eigenen empfinden, ohne aber so richtig von ihnen erfüllt zu werden. Häufig stecken wir viel Zeit und wenig Liebe in genau diese Ziele.
„I saw the part of you,
that only when you’re older, you will see too,
you will see too“ – Flora Cash
Take a glimpse at this part of you in the past
and enjoy that
only now that you are older you can see too.