Der letzte Tag…

… und die letzten Worte, für’s Erste.

Wir sind am Meer angekommen, am dem Flughafen nächsten Strand. Hier können wir es ganz entspannt noch ein Stündchen auf zwei aushalten bevor wir einchecken. Aus der einen Richtung brausen die Wellen und aus der anderen Richtung hört man ein Flugzeug starten.

Wohin fliegt man um diese Zeit, von diesem Ort, wenn nicht „zurück“, frage ich mich kurz. Sind es hauptsächlich Flüge aus Pflicht oder Notwendigkeit? Klar auch von Barcelona aus kann man in Urlaub fliegen, aber sicher bringen die Flieger hier ihre Passagiere eher seltener zu einem Strandurlaub. Oder vielleicht auch manche Fluggäste erst recht, Menschen eben, die feine Unterschiede schätzen.

So wie Menschen, die den steinigen Strand an der Costa Brava lieber mögen als den feinen Sand zu unseren Füßen. Oder die Surfer, die etwas weiter raus auf die nächste Welle warten und bestimmt gerne auch andere interessante Surfspots in der Welt entdecken.

„Für mich brauchst du nicht ans Meer zu fahren!“ hatte Opa noch auf der Fahrt gesagt. Worauf ich antwortete „aber für mich!“

Jetzt sitze ich hier, genieße das Meer zu hören und zu riechen, den leicht kalten Wind zu spüren. Opa sitzt mir gegenüber, schaut aufs Meer, wirkt zufrieden und ausgeglichen, irgendwie angekommen.