Wenn’s mal nicht so gut läuft

Heute morgen verließ ich mit einem Bagel im Mund mein Hostel. Kaum aus der Zür entschied sich ein Vogel genau in meine Richtung zu scheissen.

Direkt aus zwei Gründen darf ich mich in Gedanken an diesen Moment einen wahren Glückspilz nennen.

Noch vor kurzem war ich mit meinem Freund Jonas in Köln unterwegs, als sich direkt vor uns eine Taube um mindestens ihr Eigengewicht erleichterte. Das durch den Aufprall der Masse entstandene Geräusch ließ uns beide zunächst zu den umliegenden Fenstern hochschauen. Jeder hat wohl schon einmal im Leben gehört wie ein aus dem zweiten Stock auf die Straße geschütteter Eimer Wasser klingt. So dachten wir beide ein besorgter Nachbar wäre mit Putzwasser im Kampf gegen Wildpinkler unterwegs. Der Boden sah jedoch aus als hätte jemand einen prall gefüllten Luftballon mit Vogeldünnschiss aus einem Flugzeug über Ehrenfeld abgeworfen.

Doch zurück zu besagtem Moment heute morgen, auch wenn dieser wesentlich dezenter ablief. Ich bilde mir ein noch vor dem Aufprall, ein fast schon unscheinbares „Pfft“ gehört zu haben. Mein Gehirn war quasi schon vor dem Einschlag darauf gefasst meinen Körper pingelig nach Spuren abzusuchen. Meine schlimmste Befürchung war jedoch, dass der Bagel den ich mit meinen Zähnen festhielt, während ich Rucksack und Koffer balncierte, einen Querschläger abbekommen haben könnte. Den Bagel hatte ich im Hostel abgestaubt, nachdem er eine Nacht auf einem „Free to take“ Teller verbracht hatte. Obwohl der Bagel mittlerweile etwas trocken war, hätte ich mich über den Gratis-Belag wenig gefreut. Immerhin war ich wie so oft auf dem letzten Drücker unterwegs zu meinem Bus und dieser Bagel sollte meine lezte Mahlzeit für die Fahrt zum 5 Stunden entfernten Ziel sein.

Ich glaube nie zuvor hat sich jemand so sehr über einen daumengrossen Vogelschiss auf seinem Handydisplay gefreut wie ich im folgenden Moment. Erst zwei Blocks weiter fand ich ein paar Servietten auf dem Boden um das Display zu reinigen und erst jetzt wird mir bewusst, wie amüsant wohl der Moment geworden wäre, wenn mich auf den Metern dahin wer nach der Uhrzeit gefragt hätte.

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Heute morgen verließ ich mit einem Bagel im Mund mein Hostel. Kaum aus der Zür entschied sich ein Vogel genau in meine Richtung zu scheissen. Direkt aus zwei Gründen darf ich mich in Gedanken an diesen Moment einen wahren Glückspilz nennen. Noch vor kurzem war ich mit meinem Freund Jonas in Köln unterwegs, als sich direkt vor uns eine Taube um mindestens ihr Eigengewicht erleichterte. Das durch den Aufprall der Masse entstandene Geräusch ließ uns beide zunächst zu den umliegenden Fenstern hochschauen. Jeder hat wohl schon einmal im Leben gehört wie ein aus dem zweiten Stock auf die Straße geschütteter Eimer Wasser klingt. So dachten wir beide ein besorgter Nachbar wäre mit Putzwasser im Kampf gegen Wildpinkler unterwegs. Der Boden sah jedoch aus als hätte jemand einen prall gefüllten Luftballon mit Vogeldünnschiss aus einem Flugzeug über Ehrenfeld abgeworfen. Doch zurück zu besagtem Moment heute morgen, auch wenn dieser wesentlich dezenter ablief. Ich bilde mir ein noch vor dem Aufprall, ein fast schon unscheinbares "Pfft" gehört zu haben. Mein Gehirn war quasi schon vor dem Einschlag darauf gefasst meinen Körper pingelig nach Spuren abzusuchen. Meine schlimmste Befürchung war jedoch, dass der Bagel den ich mit meinen Zähnen festhielt, während ich Rucksack und Koffer balncierte, einen Querschläger abbekommen haben könnte. Den Bagel hatte ich im Hostel abgestaubt, nachdem er eine Nacht auf einem "Free to take" Teller verbracht hatte. Obwohl der Bagel mittlerweile etwas trocken war, hätte ich mich über den Gratis-Belag wenig gefreut. Immerhin war ich wie so oft auf dem letzten Drücker unterwegs zu meinem Bus und dieser Bagel sollte meine lezte Mahlzeit für die Fahrt zum 5 Stunden entfernten Ziel sein. Ich glaube nie zuvor hat sich jemand so sehr über einen daumengrossen Vogelschiss auf seinem Handydisplay gefreut wie ich im folgenden Moment. Erst zwei Blocks weiter fand ich ein paar Servietten auf dem Boden um das Display zu reinigen und erst jetzt wird mir bewusst, wie amüsant wohl der Moment geworden wäre, wenn mich auf den Metern dahin wer nach der Uhrzeit gefragt hätte.

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