Berlin du quillst über vor Individualität. Es erdrückt schon fast wie sich der Lärm des Einzelnen über die Anderen erhebt.
Ausdruck wird zu Druck und die leisen Töne vergehen, während der Anfang eines jeden Satzes bereits vor Vollendung verklingt.
Jedes Mal freue ich mich auf dich und weiß doch ich kann dich nicht lange ertragen.
Lass mir doch bitte Zeit zu denken. Mein Kopf er sehnt sich nach der Ruhe meines Zuhauses und sehnt sich nach Vertrautheit.
Warum verbinde ich gerade mit dir dieses bittersüße Fernweh? Die Antwort ist so klar, sie lässt mich nicht los in ihrer Einfachheit.
Vielleicht mag ich ja gerade deshalb deinen Lärm, weil er mich so klar und deutlich erkennen lässt, was ich von Herzen will.
Mein Herz es will Ruhe, wirkliche und erfüllende Ruhe, die ich noch nie so gefunden habe wie bei ihr.