Manchmal da ersticke ich,
ganz langsam, still und leise,
dabei nur ein wenig schmerzhaft,
und doch so unfassbar drückend.
Manchmal da vergesse ich zu atmen,
denn die Lunge ist stets in Bewegung,
doch das Gehirn ist nicht mit in Takt.
Manchmal da erinnere ich mich,
mir den rettenden Stift zu suchen,
und mit ihm dem Druck aderzulassen.
Manchmal da fällt mir wieder ein,
dass weitaus länger tauchen kann,
wer das Ausatmen nicht vergisst.
Immer wieder überfällt mich,
wenn ich und mein Herz erkennen,
wie viel das Leben mir verspricht,
wie intensiv ein Atem mich berührt,
wie ich unsere Atem·pau·sen genieße.