Meine erste Woche in der neuen Heimat liegt hinter mir.
Auch wenn ich mich hier sehr wohl fühle, spüre ich gestern plötzlich einen Druck in meinem Nacken. Ich brauche eine Nacht für mich.
Zur Befreiung vom treibenden Gefühl, schleiche ich mich spontan über die Grenze. Ein Zug voll Pendler und Festbesucher auf der Heimfahrt ist mein Gefährt.
Ich verlasse den Bahnhof, an dem für viele die Weiterreise stockte. Ohne Ziel irre ich durch die Nacht, bis ich einen Ort zur Einkehr finde. Laute Musik zieht gestrandete Seelen an wie Licht die Mücken.
Plötzlich fragt mich einer: “Warst du nicht schon einmal hier? So vor vier Jahren? Mit längeren Haaren? Doch, das warst du! Irgendwas mit J, nicht war!?