Gemeinsam räumen wir die Scherben mit unseren Füßen beiseite. Ich blicke auf Blut, das an ihrer Hand herunter tropft. Sie schaut hoch von den Scherben, schaut mich an mit Tränen.
Eine kleine Wunde, wegen der ich nicht weiter gegangen bin. Nein, eigentlich nicht wegen der Wunde. Die Wunde sah ja auch nicht tief aus.
Stehen geblieben bin ich, weil mich ein Moment aus dem Augenwinkel erreicht hat. Ein kurzer Moment und eine Scherbe in ihrer Hand. Ein Moment, langsam, konzentriert und nachdenklich.
„Es geht nicht um die Flasche. Mein Mann ist letzte Woche gestorben. Vielen Dank, dass Sie zurück gekommen sind.“